Mittwoch, 13. Dezember 2017

[Produkttest] Wer Sahne will, muss Kühe schütteln (Wandkalender 2018)

[Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.


Der Wochenkalender hat eine Spiralbindung, eine Größe von ca. 25x35cm und 53 Seiten, die alle gleich aufgebaut sind. Ca. 2/3 des Blattes sind mit einer bunten Illustration versehen. Diese bestehen aus modernen Grafiken und frechen Sprüchen, die Klartext sprechen und einen zum Schmunzeln bringen.

Im unteren Drittel stehen der Monat und die Kalenderwoche. Dazu gibt es ein kleines Monatskalendarium und die Tage der Woche, nebst Wochentag und pro Tag steht eine Zeile für Termine, Notizen oder Geburtstage zur Verfügung. Feiertage werden übrigens auch aufgeführt.

Fazit: Bei mir wird der Kalender lediglich zur Ansicht genutzt werden, weil ich die Sprüche und Grafiken toll finde, und ich mich schon darauf freue, jede Woche umzublättern und mich erneut überraschen zu lassen. Für Notizen bietet der Kalender nicht viel Platz, wohingegen er zum Eintragen von Terminen und Geburtstagen gut geeignet wäre.

  • ISBN: 9783840018435
  • Größe: ca. 25x35 cm
  • Verlag: Harenberg


Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 12. Dezember 2017

[Die Story hinter dem Buch] Ricarda Martin - Winterrosenzeit

[Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.


heute:


Ricarda Martin - Winterrosenzeit

 



All you need is love …
Die große Liebe überwindet alles - auch die Schrecken der Vergangenheit


„…Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose …“
Gertrude Stein, aus dem Gedicht Secred Emily, 1922

Seit der Antike steht die Rose für Liebe, Freude und Jugendfrische. Kaum jemand, der sich der verschwenderischen und prachtvollen Blütenvielfalt und den Düften dieser Pflanzengattung entziehen kann.

© Ricarda Martin

Auch ich liebe Rosen, in meinem heimischen Garten wachsen acht verschiedene Sorten, darunter die alte englische Sir Lancelot. Die Idee, die Königin der Blumen zu einem zentralen Thema in einem Roman zu machen, erhielt ich bei einem Besuch von Mottisfont House & Gardens in der südenglischen Grafschaft Hampshire im Sommer 2015. Das Herrenhaus, erbaut auf dem Grundmauern einer Abtei aus dem 13. Jahrhundert, ist sehr sehenswert, in den Monaten Mai bis Juli bietet Mottisfont aber eine Besonderheit, die seinesgleichen auf der britischen Insel sucht: Einen unbeschreiblichen Rosengarten.
In keiner anderen Anlage gedeihen so viele verschiedene Rosensorten, es sind hunderte.
Bei meinem Bummel durch diese Blüten- und Duftpracht war die Idee, die Geschichte einer Rosenzüchter-Familie in einen fiktiven Roman einfließen zu lassen, geboren. Das Herrenhaus und die Gärten dienten als Vorlage und wurden zu meinem Farringdon Abbey in dem Roman „Winterrosenzeit“.

© Ricarda Martin 

Somit war das Setting in meinem geliebten England klar, und jetzt kamen verschiedene Gedankengänge hinzu: Schon lange wollte ich auch einmal über meine nähere Umgebung schreiben. Seit vielen Jahren lebe ich am Fuß der Schwäbischen Alb, einer wunderschönen Gegend, in die viele Besucher kommen, um hier ihren Urlaub zu verbringen.

© Ricarda Martin

Des Weiteren hatte ich mich mit den 1960ern Jahren beschäftigt und den gravierenden Gegensätzen des Lebens der Menschen im mehrheitlich katholischen Süddeutschland zu denen in England, ganz besonders in London zu jener Zeit. Swinging London – für die Mehrzahl der damals jungen Leute die Wiege des Aufbruch in eine neue, andere Zeit, Rebellion gegen Festgefahrenes und durch die totale Umkehr von fast allem , bisher Dagewesenen.
Moderne Pop- und Rockmusik, der Minirock, Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nahmen und ein freies Denken und Handeln in der Liebe – das alles entstand in England ab 1960. Die Beatles und der aus den Staaten kommenden Rock’n’Roll stellten die Musikszene auf den Kopf, und die Jugendlichen folgten diesem Trend nur zu gern.

Welch‘ ein Gegensatz jedoch in der ländlichen Beschaulichkeit der Dörfer und Kleinstädte der Schwäbischen Alb! Hier schien die Zeit nach dem Ende des 2. Weltkrieges stehen geblieben zu sein. Keine junge Frau hätte es gewagt, Mini oder einen Bikini zu tragen, Frauen waren für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig (Anmerkung: Bis Mitte des 1970-Jahre brauchte eine Frau die schriftliche Einwilligung ihres Ehemanns, wenn eine Arbeitsstelle antreten wollte!), musikalisch galten schon Peter Kraus und Ted Herold als revolutionär, und dass der Rock’n‘Roll die Jugend zu freier Liebe und Drogen verdarb – davon war die ältere Generation überzeugt. Man hörte durchaus vermehrt moderne Schlager, aber bitte in deutscher Sprache! Peter Alexander, Catarina Valente, Roy Black & Co. wurden von den Eltern zwar akzeptiert, aber allein schon das Tanzen des Rock’n’Rolls musste die Jugendlichen auf die schiefe Bahn treiben.

Ich, Jahrgang 1963, geboren in der Kleinstadt Rottweil zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, erinnere mich noch gut daran, wie meine Großmutter und meine Mutter die moderne Musik strikt ablehnten. Allerdings mit wenig Erfolg, denn ich habe eine Schwester, Jahrgang 1949, die zu einem absoluten Beatles-Fan wurde. Aufgewachsen mit den Erzählungen meiner Schwester über die Diskrepanzen der Jugendlichen Mitte der 1960-Jahren zu der älteren Generation und über deren Begeisterung für die Musik der Pilzköpfe aus Liverpool, entstand bei mir der Wunsch, über diese Zeit – und ganz besonders über die Gegensätze zum Swinging London – zu schreiben.

Die Grundidee zum Roman „Winterrosenzeit“ war geboren und bereit, mit Leben gefüllt zu werden.

Hans-Peter ist einer der deutschen Jugendlichen, die aus der Enge seines schwäbischen Dorfes ausbrechen und seine Lieblingsband Beatles einmal live erleben möchten.

© Ricarda Martin 

Schnell verfällt er dem Zauber Englands – und dem Ginnys, einer jungen Engländerin, deren Familie eine Rosenzucht betreiben. Gemeinsam mit Ginny lernt Hans-Peter das London jener Zeit kennen. Es ist eine Welt, die nichts mit der räumlichen wie auch geistigen Enge der Schwäbischen Alb zu tun hat.

© Ricarda Martin

© Ricarda Martin

Einen historischen Hintergrund brauchte der Roman aber auch. Seit langem weiß ich, dass das Thema des 3. Reiches und des 2. Weltkrieges von den Deutschen, die diese schreckliche Zeit miterleben mussten, totgeschwiegen wurde. In den 1960ern wurde darüber nicht gesprochen, die Vergangenheit wurde ignoriert, selbst an den Schulen wurde dieser Teil der deutschen Geschichte ausgespart. Die Menschen wollten vergessen, wollten nicht mehr erinnert werden, wollten in die Zukunft schauen. Es waren die Jugendlichen, vorrangig Studenten, die sich mit der Vergangenheit ihrer Eltern auseinandersetzen und Fragen stellten, wie all das Furchtbare geschehen konnte.
Hans-Peter ist einer dieser jungen Männer, auf der Suche nach seinen Wurzeln, der Fragen nach dem Warum und Wieso stellt, auch, dass seine Liebe zu einer Engländerin eine Chance haben kann.
Zwanzig Jahre nach dem Ende des Krieges beginnen die Wunden zwischen den beiden Ländern zwar zu heilen, vernarbt sind sie aber noch lange nicht.

So entstand „Winterrosenzeit“. In erster Linie eine Geschichte voller Liebe und Romantik, mit dem betörenden Duft der Rosen, der Musik der Beatles und dem Flair von Swinging London, aber auch mit dem Blick auf das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, mit dem die Protagonisten Ginny und Hans-Peter eng verknüpft sind …
© Ricarda Martin


geschrieben von
Ricarda Martin


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519798
  • ISBN-13: 978-3426519790



Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 11. Dezember 2017

[Produkttest] Ranke 17-Monats-Kalenderbuch A5 - Kalender 2018

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Das „Ranke 17-Monats-Kalenderbuch“ habe ich bereits vor einigen Jahren, mehrfach gekauft. Damals allerdings im Format A6, nun habe ich ihn zum ersten Mal in A5 in Benutzung.

Dieser Kalender ist offiziell ein Schülerkalender und bietet somit auch themenbezogene Seiten wie Stundenplan, Notenübersicht, Ferien, Lerntipps oder englische unregelmäßige Verben. Dieses benötige ich nicht, aber da ich den restlichen Kalender sehr ansprechend finde, habe ich mich erneut für dieses Buch entschieden, auch wenn ich keine Schülerin mehr bin.

Das Kalenderbuch bietet eine Halbjahresübersicht 2017, sowie Jahresübersichten für 2018 und 2019. Der Hauptpart besteht aus Doppelseiten, die jeweils eine Kalenderwoche darstellen. Pro Wochentag gibt es ca. 1/3 der Seite zur freien Verfügung, wobei Samstag und Sonntag sich diesen Bereich teilen. Alle Seiten sind mit einer Blütenranke und einem Schmetterling verziert. Diese Illustrationen gefallen mir sehr und nehmen nicht viel Platz weg.

Die Seiten sind weiß und die Farben der Illustrationen, Wochentage etc sind der Covergestaltung entsprechend angepasst, was meinem Geschmack entspricht und mir optisch sehr gefällt.

Fazit: Ich habe dieses Kalenderbuch schon mehrfach verwendet und auch in A5 sagt es mir zu. Es bietet genügend Platz zum Eintragen von Notizen und Terminen, ist optisch sehr ansprechend und von der Qualität her stabil gebunden, so dass auch bei intensiver Nutzung keine losen Seiten herumfliegen. Ich bin wie immer mit diesem Kalenderbuch zufrieden.

  • Kalender: 208 Seiten
  • Verlag: Heye in Kalenderverlag KVH (4. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 384015202X
  • ISBN-13: 978-3840152023



Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 10. Dezember 2017

[In my Mailbox] KW # 49/2017

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Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Lucas, Charlotte - Wir sehen uns beim Happy End

 Palacio, R.J. - Wunder - Die Filmausgabe

Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 9. Dezember 2017

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für den Monat

Januar

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Lionel Shriver - Eine amerikanische Familie
 Laura Kneidl - Verliere mich. Nicht.
 Brittainy C. Cherry - Wie die Stille unter Wasser
 Camilla Läckberg - Die Eishexe
  Tracy Banghart - Iron Flowers: Die Rebellinnen
Teri Terry - Manipuliert
Arno Strobel - Im Kopf des Mörders (02) Kalte Angst
Lisa Jackson - You will pay

Wir lassen es im Januar einmal langsam angehen, oder? 
Ich möchte auf jeden Fall Iron Flowers und den neuen lesen und ihr?

Liebe Grüße,
Claudia


Freitag, 8. Dezember 2017

[Produkttest] Sebastian Fitzek - SafeHouse - Das Spiel (moses)

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Die Ausgangslage: Die Spieler (2-4) sind Zeuge eines Verbrechens geworden. Leider wurden sie bei ihrer Beobachtung vom Täter bemerkt, der nun hinter ihnen her ist, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Zeugen wären lediglich im Safehouse sicher, aber der Weg dorthin ist weit. Gelingt es den Spielern den Täter abzuschütteln, oder schafft der Verfolger es die Zeugen einzuholen?

Sebastian Fitzek kenne ich durch seine spannenden Thriller. Da ich auch sehr gerne Gesellschaftsspiele spiele, war ich neugierig auf dieses Projekt, denn der Autor hatte die Idee zu diesem Spiel, die dann von Marco Teubner umgesetzt wurde.

Zunächst sieht die Anleitung recht lang und umständlich aus, gerade für den Aufbau. Allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass diese Vorbereitungen sehr sinnvoll sind und daher auch so befolgt werden müssen.

Die Verfolgungsjagd findet auf fünf Spielplänen statt. Diese kann man umblättern, wie bei einem Buch, und am Ende überrascht ein Pop-Up die Spieler. Die Spieler müssen nicht nur schneller als ihr Verfolger sein, sondern auch die Zeit im Auge haben, denn wenn diese abgelaufen ist, bevor das Safehouse erreicht wurde, gilt das Spiel ebenfalls als verloren. Zu dieser Überwachung kann man die beiliegende Sanduhr benutzen oder einen QR-Code scannen, über den die Original-Musik von Sebastian Fitzeks Jubiläumsshow  abgerufen werden kann, des Weiteren meldet sich Herr Fitzek ab und zu zu Wort.

© moses. Verlag
Mir gefällt das Spiel wirklich sehr. Ich finde die Grundidee und die Umsetzung klasse. Toll ist, dass alle Spiele als ein Team zusammen spielen. Daher ist Kooperation gefragt. Logisches Denken ist stärker erforderlich als Glück, was mir ebenfalls gefällt. Die Verfolgungsjagd nimmt bei jedem Spiel einen anderen Lauf, daher wird es nie langweilig, und wer noch mehr "Stress" braucht, der kann das Spiel auf Schwierigkeitsstufe zwei oder drei spielen.

Ich habe das Spiel bereits mehrfach gespielt (immer mit vier Spielern) und es hat mich jedes Mal super gut unterhalten. Man ist tatsächlich Teil dieser Verfolgungsjagd und spürt den Zeitdruck. Es ist nervenaufreibend - einer Mitspielerin war es sogar beim Schwierigkeitsniveau 1 zu stressig, den anderen hat es ebenfalls gefallen.



Fazit: Das Spiel ist klasse! Es erzeugt eine Anspannung, wird nie langweilig und unterhält hervorragend. Alle Spieler treten als ein Team an und müssen daher in Kooperation und logischem Denken überzeugen. Eine tolle Idee von Herrn Fitzek und eine super Umsetzung von Herrn Teubner.

Spieleinformationen auf einen Blick:
Anzahl der Spieler: 2-4
Alter: ab 12 Jahren
Maße der Box: 29,5 cm x 29,5 cm x 7 cm
Spieldauer: 30 Minuten
http://www.moses-verlag.de/de/


Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 7. Dezember 2017

[Produkttest] moses.- Wer weiß das? -Spiel | Besser Quizzen ohne Wissen

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Wer weiß das!? Bei diesem Quizspiel muss man das Wissen seiner Mitspieler einschätzen.

Das Spiel hat nur wenige Regeln, die schnell erklärt sind. Ein Mitspieler zieht eine Fragekarte. Auf dieser stehen sieben Fragen. Nun muss er jedem seiner Mitspieler eine dieser Fragen stellen. Bis auf eine Pflichtfrage sind alle anderen frei wählbar, somit kann man die Frage auf seine jeweiligen Mitspieler und deren Wissen abstimmen. Wird die Frage richtig beantwortet, gibt es für beide Punkte, manchmal sogar die Möglichkeit auf Bonuspunkte, manchmal droht aber auch die Gefahr, dass bei einer falschen Antwort ein Punkt abgezogen wird. Anschließend ist der nächste Mitspieler dran und verfährt analog, bis alle einmal dran waren und Runde 1 beendet ist. Danach folgen weitere Runden, bis es einen Gewinner gibt.

Das Frageniveau ist gut. Es gibt immer wieder sehr leichte Fragen, Fragen die man wissen kann und ein paar, für die man tatsächlich Fachwissen oder eine sehr, sehr gute Allgemeinbildung benötigt. Spielt man mit 7 Spielern, dann müssen alle Fragen gestellt werden, ansonsten gibt es die Auswahlmöglichkeit und dadurch kann man Fragen, die man persönlich zu schwierig findet, unter den Tisch fallen lassen, es sei denn, sie wurden zur Pflichtfrage.

Das Spiel hat nur ein kleines Spielfeld und benötigt dadurch nicht viel Platz. Optisch ist es sehr ansprechend aufgemacht. Das Spiel kann ab drei Personen gespielt werden und macht Spaß, zumindest, wenn einem Quizspiele zusagen.

Fazit: Das Quizspiel mit 1.200 Fragen aus allen möglichen Themenbereichen hat uns sehr gut gefallen. Das Schwierigkeitsniveau ist angemessen, die Optik gefällt und das Spiel macht Spaß, besonders durch das Taktieren, wem man bestimmte Fragen stellen soll.

http://www.moses-verlag.de/de/


Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 6. Dezember 2017

[Rezension] Lindgren, Astrid - Tomte Tummetott

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Der Wichtel Tomte Tummetott lebt seit unzähligen Jahren auf einem alten Hof. Niemand hat ihn bisher je zu Gesicht bekommen. Erst nachts kommt er heraus, wacht über die Menschen, groß wie klein, und über alle Tiere. Außerdem redet er ihnen gut zu, dass bald wieder Frühling sei. Sobald die Menschen erwachen, liegt er jedoch bereits wieder im Bett.



Ich bin mit den Geschichten von Astrid Lindgren groß geworden und liebe sie für all' die schönen Stunden, die ich mit ihren Büchern hatte. Da ich mich nicht dran erinnern konnte jemals "Tomte Tummetott" gelesen bzw. vorgelesen bekommen zu haben, war ich sehr neugierig darauf etwas "Neues" von der Autorin zu lesen - neu für mich.

Leider konnten mich weder die Geschichte noch die Illustrationen wirklich begeistern. Man begleitet Tomte bei seinem nächtlichen Rundgang. Zu allen Lebewesen sagt er nahezu das Gleiche. Diese Wiederholungen können bei Kindern großen Anklang finden und ihnen das Gefühl von Routine und Ruhe vermitteln. Leider geht die Geschichte ohne große Aussage zu Ende. Ich habe da nichts gefunden, was Kinder aus der Geschichte für sich mitnehmen könnten. Vielleicht muss man die Geschichte bereits als Kind kennengelernt haben, um sie anders wahrzunehmen?

Die Illustrationen stammen von Kitty Crowther und auch diese sagen mir nicht wirklich zu. Ich habe schon einige Kleinkinderbücher gelesen, in denen die Handlung nachts oder an kalten Winterabenden spielte. Manche Illustratoren vermögen es trotzdem eine behagliche und gemütliche Atmosphäre zu erschaffen. Crowther ist dieses meiner Meinung nach nicht gelungen. Ein Gefühl von Geborgenheit oder der Schönheit des Winters hat sich bei mir jedenfalls nicht eingestellt.

Fazit: Ich kann die Begeisterung vieler Menschen über dieses Buch nicht nachvollziehen. Daher vergebe ich 2,5 Sterne, die ich auf 3 aufrunde. Vielleicht muss man die Geschichte schon als Kind kennenlernen, um einen anderen Bezug dazu zu haben.

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Oetinger (20. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789179388
  • ISBN-13: 978-3789179389
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Liebe Grüße,
Claudia