Dienstag, 21. November 2017

[Die Story hinter dem Buch] Lily Oliver - Träume, die ich uns stehle

[Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.


heute:


Lily Oliver - Träume, die ich uns stehle

 



Hallo ihr Lieben!
Ich bin Alana Falk bzw. Lily Oliver (www.alanafalk.net). Ich schreibe für Arena romantische Jungendfantasy und für Droemer Knaur Liebesromane. Am 2. November erschien mein 12. Roman (mein zweiter unter meinem Pseudonym Lily Oliver) „Träume, die ich uns stehle“. Und beim Schreiben habe ich mich ganz oft gefragt:

Warum zum Teufel musste ich dieses Buch nur schreiben?
Lara und Thomas haben es mir mit ihrer Geschichte wirklich nicht leicht gemacht. Genau deswegen habe ich es trotz Haare raufen und Verzweiflung auch sehr geliebt. Ich schreibe am liebsten Bücher, die mich herausfordern, und bearbeite Themen, die mich an meine Grenzen bringen. Aber wenn die Deadline droht, kann es manchmal schon ganz schön hart sein. Außerdem sollen meine Bücher ja auch schön zu lesen sein und Spaß machen.

Worum geht es denn eigentlich?
Hier erst mal schnell der Klappentext: Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

Nichts als die Wahrheit - und eine traumhafte Liebesgeschichte
Es war ganz schön schwer, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn ich wollte meinem Lily-Oliver-Motto treu sein und eine möglichst echte, reale Geschichte schreiben. Meine Lily-Oliver-Bücher sollen mit Klischees aufräumen und zeigen, wie das Leben wirklich ist. Sie sollen keine Fakten verfälschen und die Wirklichkeit abbilden. Aber natürlich sollen sie gleichzeitig auch eine wunderschöne Geschichte erzählen, in der man sich verlieren kann. Romantische Liebesgeschichten zum Träumen eben. Gar nicht so einfach.

Ein Buch aus der Sicht eines Komapatienten zu schreiben, ist aber auch total verrückt.
Ja. Denn dazu kam ja auch noch die Perspektive von Lara, die ihre Erinnerung zum Teil verloren hat und nicht mehr genau weiß, was eigentlich die Wahrheit ist und was nur ihre Geschichte. Es war sehr spannend, aufwühlend und bewegend, ihre Geschichte mit der von Thomas zu verweben und zu überlegen, wie viel davon wohl bei ihm ankommt und was er daraus machen würde. Dadurch bekommt das Buch auch viele interessante Twists und Überraschungen.
Nach meinem ersten Buch „Die Tage, die ich dir verspreche“, wo es um ein Mädchen geht, das eine Herztransplantation hinter sich hat, dachte ich, dass die Recherche zum Thema Koma leichter werden würde. Aber tatsächlich war sie viel schwieriger und aufwändiger. Immer noch geben Bewusstseinsstörungen wie das Koma der Medizin große Rätsel auf. Ich habe also lange überlegt, wie ich das wohl anstelle, eine Geschichte möglichst realistisch aus der Sicht eines Menschen im Koma zu erzählen.

Die wahre Geschichte unter ganz viel liebgewonnenem Plunder
Also wie macht man das jetzt? Es hat mich viele Versuche und mehrere Lektoratsdurchgänge gekostet, es herauszufinden. Mein Protagonist Thomas liegt zu Beginn der Geschichte im Koma, eine eigene Perspektive hat er aber von Anfang an. Als ich angefangen habe, aus seiner Sicht zu schreiben, wollte ich seine Kapitel möglichst echt wirken lassen. Aber natürlich ist es unmöglich, einem Komapatienten in den Kopf zu schauen. Selbst Menschen, die eine solche Erfahrung hinter sich haben, können oft nicht mehr genau wiedergeben, wie es sich währenddessen für sie angefühlt hat.

Nachdem ich viele Erfahrungsberichte gelesen hatte, dachte ich, dass eine Mischung aus Traum, Erinnerung und Geräuschen aus dem Krankenhaus wohl am besten passen würde. Ich schrieb also drauf los, schrieb wunderschöne Szenen, die sehr poetisch, manchmal witzig und vor allem ziemlich surreal sind.

Ich nenne sie liebevoll „Suhrkampszenen“.
Ich glaube, manche davon gehören zu dem Besten, was ich je verfasst habe. Trotzdem mussten sie am Ende weichen. Warum? Weil es zwar toll war, eine davon zu lesen, aber ein halbes Buch? Eher nicht. Sie waren jede für sich wirklich schön, aber sie ergaben keine gute Geschichte. Ich hatte über dem Schwelgen im surreal-realen Schreibvergnügen völlig vergessen, was ich eigentlich wollte: eine wunderschöne, spannende, berührende und auch humorvolle Geschichte zu erzählen. Dabei war inhaltlich alles da, aber es war versteckt unter unnötigem, liebgewonnenem Kram. Man kennt das ja.

Es zeigt sich wieder: Kill your Darlings ist fast immer der richtige Weg
Es war nicht leicht für mich, mich von dem, was ich für echt und real hielt, zu verabschieden, um die Geschichte zu finden, die ich eigentlich schreiben wollte. Ich liebe meine Suhrkampszenen immer noch, aber die neuen Szenen, die nun die Liebesgeschichte von Thomas und Lara so wiedergeben, wie ich es mir immer gewünscht habe, und – hoffentlich – der Wirklichkeit trotzdem treu bleiben, liebe ich noch mehr. Es hat sich also wirklich gelohnt, mich von den alten Szenen zu trennen. Denn ich habe dadurch genau das Buch gefunden, das ich von Anfang an schreiben wollte.

Aber mögen die Leser das auch?
Große Angst und Panik macht sich dann beim Autor breit, wenn er sein Manuskript nicht mehr ändern kann. Gerade bei so einer Geschichte. Aber inzwischen habe ich die ersten begeisterten Rückmeldungen zum Buch erhalten und freue mich total, dass sich mein ganzes Haare Raufen und Gefluche beim Schreiben gelohnt hat. Wenn jemand schreibt „Ein Buch, das uns verändert“ oder „Nur Colleen Hoover hat mich bisher beim Lesen so zerstört.“ Dann hat sich dafür alles gelohnt. Denn schließlich ist es das, wofür ich schreibe: andere Menschen mit denselben Themen zu berühren, die mich bewegen.

„Träume, die ich uns stehle“ erschien am 2. November 2017 als Taschenbuch und Ebook.

Über Alana / Lily
Als Kind wollte Lily Oliver (aka Alana Falk) Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie es mag. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.
Mehr über Lily Oliver auf www.alanafalk.net oder auf Facebook.

geschrieben von
Lily Oliver

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651897X
  • ISBN-13: 978-3426518977




Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 16

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Tag 16

Ich muss zugeben, dass ich das Cover nicht überragend finde, aber es hat mich sofort ans Schlittschuhlaufen in New York erinnert und tatsächlich spielt es in Manhattan, was alleine schon reicht, um es sich einmal näher anzuschauen.


Sarah Morgan - Verliebt für eine Weihnachtsnacht
 

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (8. Oktober 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956497864
  • ISBN-13: 978-3956497865
  • Originaltitel: Moonlight Over Manhattan



Eigentlich hat Harriet ihre Schüchternheit abgelegt. Doch als die Hundesitterin ihren neusten Klienten kennenlernt, gerät sie mächtig ins Stottern: Viele Frauen würden dem attraktiven Arzt Ethan wohl nach der Pfeife tanzen, aber an der Erziehung des unbändigen Spaniels Madi scheitert er kläglich. Um dem Hund zu helfen, bleibt Harriet nichts anderes übrig, als den Winter in seinem Apartment in Manhattan zu verbringen - und sich Hals über Kopf in Ethan zu verlieben. Doch wenn ihre Arbeit getan ist, muss sich Harriet eines fragen: Hat sie Ethan ihr Herz nur zu Weihnachten geschenkt - oder für ein ganzes Leben?
Quelle: Verlag

Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 20. November 2017

[Rezension] Fitzek, Sebastian - Flugangst 7a

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Die Sicherheit an Flughäfen und in Flugzeugen wird kontinuierlich verbessert. Aber die tödlichste Waffe ist nicht kontrollierbar, denn das ist der Mensch selbst. Mats Krüger befindet sich auf einem Nachtflug von Buenos Aires nach Berlin, um dort seine hochschwangere Tochter zu besuchen. Im Flugzeug bekommt der Psychiater die Anweisung die Psyche einer ehemaligen Patientin, die sich ebenfalls an Bord befindet, derart zu manipulieren, dass diese das Flugzeug zum Absturz bringt. Sollte Mats dieses nicht gelingen, werden die Entführer seine Tochter und das ungeborene Enkelkind töten.

Die Thriller von Sebastian Fitzek sind ein Muss für mich. Ob es um Hetzjagden durch Berlin, ein Aufenthalt auf einem Kreuzfahrtschiff oder ein Nachtflug zwischen zwei Kontinenten geht - das Buch wird auf jeden Fall gelesen. „Flugangst 7a“ spielt in einen sehr kleinen Zeitraum und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, hauptsächlich aus der von Mats und aus der von seiner Tochter Nele. Der flüssige Schreibstil und die zahlreichen Cliffhanger sorgen dafür, dass man durch die Kapitel fliegt und das Buch zwischendurch kaum zur Seite legen mag. Es war durchgängig spannend, ich konnte mitfiebern und es gab einige überraschende Wendungen, nach denen ich kurz innehalten musste, um das Neue zu verarbeiten.

Einigen Leser ist die Handlung vielleicht zu konstruiert. Ich hingegen fand diese großartig konstruiert. Nach und nach greift alles ineinander, wodurch neue Reaktionen hervorgerufen werden, die wieder Neues auslösen. Ich fand die Handlung komplex aber nachvollziehbar und habe es sehr genossen, wie Fitzek seine Fäden gesponnen hat.

Der Autor spricht viele Themen an. Einiges davon wird nur oberflächlich behandelt und da könnte man sich fragen, ob das tatsächlich unbedingt Not tat, aber man kann die Handlung und die Überraschungen auch einfach nur genießen wie ich es getan habe.

Fazit: Ein Thriller, der für mich zwischen 4,5 und 5 Sternen schwankt. Er ist nicht körperlich brutal, sondern verdient das Wort PSYCHOthriller und hat mich durch die Komplexität und unerwartete Wendungen bestens unterhalten. 

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (25. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426199211
  • ISBN-13: 978-3426199213
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 15 + Gewinnspiel

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Tag 15

Die Kombination aus dem Sprecher Rufus Beck und einer Weihnachtsgeschichte klang zu gut, um sie nicht auszutesten. Mittlerweile habe ich sogar schon beide Hörbücher gehört und werden den zweiten Band an einen von euch verlosen.




Haig, Matt - Ein Junge namens Weihnacht
 

  • Audio: 4 CDs - ca. 4h 38 min 
  • Verlag: Der Audio Verlag (14. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386231829X
  • ISBN-13: 978-3862318292
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren


Erzählt wird die Geschichte des Weihnachtsmanns. Denn, unter welchem Namen wir ihn auch heutzutage kennen, es gibt nur einen Weihnachtsmann und auch der war einmal klein. Es ist die Geschichte eines finnischen Jungen, der sich – zusammen mit einer Maus und einem Rentier – auf die Suche nach seinem Vater macht. Tapfer kämpft er sich durch Eis und Schnee immer weiter Richtung Norden und hört dabei fast auf, an Wunder zu glauben – bis plötzlich eines vor ihm steht.
Quelle: Verlag


Mein Rezensions-Fazit: Es ist eine tolle Idee, über den Werdegang des Weihnachtsmannes zu berichten, und Matt Haig ist dabei sehr kreativ und fantastisch geworden. Für die volle Sternenzahl kam mir die Atmosphäre etwas zu kurz, trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung "Das Mädchen, das Weihnachten rettete", die es bereits zu kaufen gibt.





Die Fortsetzung möchte ich gerne diese Woche verlosen.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
  • beachtet die untenstehenden Regeln.





1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 25.11.2017 - 23.59 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Euch allen viel Erfolg dabei :)




Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 19. November 2017

[In my Mailbox] KW # 46/2017

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Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Fitzek, Sebastian - Flugangst 7A
Rylance, Ulrike/Przybill, Karolin - Pia sucht eine Freundin: Kinderbuch Deutsch-Englisch
Koppold, Katrin - Sternschnuppen (2/4) Zeit für Eisblumen
Koppold, Katrin - Sternschnuppen (3/4) Sehnsucht nach Zimtsternen
Koppold, Katrin - Sternschnuppen (4/4) Hoffnung auf Kirschblüten




Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 14 mit Gewinnerverkündung

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Tag 14

Dieser Roman ist das ideale für einen Cover-Käufer, da ich das winterliche Motiv und den geschwungenen Text total schön finde. Es ist jedoch der Abschluss der Briar Creek Reihe und da ich bisher noch keinen Teil der Serie kenne, habe ich es mir noch nicht geschnappt. Kennt es jemand von euch bereits und weiß, ob man es unabhängig von den anderen Büchern lesen kann?




 Olivia Miles - Weihnachten in Briar Creek
 


  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: LYX (29. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 373630529X
  • ISBN-13: 978-3736305298




Wenn Kara Hastings ihre kleine Bäckerei vor dem Ruin retten will, muss sie den weihnachtlichen Dekowettbewerb von Briar Creek gewinnen. Nate Griffin hat ihr da gerade noch gefehlt. Der arrogante – und unverschämt attraktive – Großstädter tritt mit der Frühstückspension seiner Tante gegen sie an. Leider ist er bekannt dafür, immer zu bekommen, was er will. Dabei kann er Weihnachten nicht ausstehen! Kara sagt dem Grinch den Kampf an – auch wenn dieser ihr Herz bei jeder Begegnung zum Schmelzen bringt …
Quelle: Verlag


Ich habe das Gewinnspiel zu dem nebenstehenden Roman mit random.org ausgelost. Gewonnen hat:

*Trommelwirbel on*

Barbara S. aus H.

*Trommelwirbel off*



Herzlichen Glückwunsch! Das Buch geht in den nächsten Tagen an dich raus.


Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 18. November 2017

[Gastrezension] Sutherland, Krystal - Unsere verlorenen Herzen

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Gastrezension von Verena Julia

„Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland ist eins dieser Bücher, wo mir schon beim ersten In-der-Hand-Halten klar ist, dass es mir mein Herz brechen wird. Eine dieser Geschichten, die ich schon oft gelesen habe: Zwei Teenager, die sich treffen, ineinander verlieben, deren Liebe aber keine Chance hat. Und doch ist diese Geschichte anders:

Henry ist 17 Jahre alt und war noch nie verliebt. Herzklopfen, Schlaflosigkeiten, große Gefühle und Liebeskummer kennt er nur durch die Schilderungen seiner Freunde. So richtig vorstellen kann er sich das aber nicht. Und dann tritt Grace in sein Leben. Sie ist neu in der Schule und völlig anders als die anderen Mädchen. Grace trägt schlabbrige Jungsklamotten und humpelt mit einem Stock durch die Gegend, ist ungewaschen und schaut ungesund aus. Aber nicht nur ihr Bein ist kaputt sondern auch ihre Seele scheint zerbrochen. Diese Zerbrechlichkeit wirkt unglaublich anziehend auf Henry. Die unscheinbare und traurige Grace geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Gemeinsam sollen sie die Schülerzeitung in ihrem Abschlussjahr leiten, dabei kommen sie sich immer näher. Doch irgendetwas steht zwischen ihnen und jedes Mal, wenn die Beiden ein Schritt vorwärts gehen, werden sie drei Schritte zurück geworfen...

Der 17-jährige Henry erzählt in „Unsere verlorenen Herzen“ aus seinem Leben. Er ist schlaksig und unscheinbar und gehört nicht zu den Typen, die von den Mädchen angehimmelt werden. Stattdessen verbringt er die meiste Zeit mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola. Murray kommt aus Australien, ist groß, gebräunt und muskulös, also das Gegenteil von Henry und die Mädchen stehen auf ihn. Er hängt aber noch sehr an seiner Exfreundin. Lola ist halb Chinesin, halb Haitianerin und mit Georgia zusammen. Sie ist diejenige, die die Dreierfreundschaft mit Henry und Murray zusammenhält. Die drei können sich auf einander verlassen und sind immer für den anderen da.

Grace hingegen bleibt vor allem für Henry lange ein Rätsel und nur langsam löst sich ihr Geheimnis auf und der Leser erfährt, was ihr passiert ist. Und je mehr Henry von ihrer Vergangenheit erfährt, desto tiefer zieht es ihn in das Wirrwarr seiner Gefühle, desto mehr konnte ich mich in Grace hineinversetzen, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt. Grace ist auch diejenige, die mit ihren Worten und Gedanken dem Buch eine ungeahnte Tiefe gibt.

Ich hatte Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden, weswegen das Buch letztendlich auch nur vier Sterne von mir bekommt. Das lag anfangs sowohl an der Sprache als auch an den vielen Vergleichen mit Charakteren aus Harry Potter, Serien usw., die ich erst einmal nachschlagen musste, weil mir das nicht bekannt war. Das war jedoch nur am Anfang so als Grace noch keinen großen Part einnimmt und es viele Konversationen zwischen Henry, Murray und Lola gibt und Henry aus seinem Leben erzählt. Je mehr Raum Grace bekommt, desto besser kam ich mit der Sprache zurecht. Mit Grace bekommt der Roman auch seine sprachliche Tiefe. Henrys Gedanken werden tiefgründiger und auch Grace und ihre philosophischen Ansichten kommen gut rüber. Die beiden haben mich zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt und letztendlich hat ihre Geschichte mein Herz gebrochen, schlimmer und vor allem nachhaltiger als ich es erwartet hatte. 

Fazit: Für mich ist „Unsere verlorenen Herzen“ trotz des schwachen Anfangs ein berührendes Buch, welches unter die Haut ging und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: cbt (25. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570164977
  • ISBN-13: 978-3570164976
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Our Chemical Hearts
    http://www.randomhouse.de/cbt/


Liebe Grüße,
Claudia

[Stefanies Rezension] Reverdy, Thomas - Es war einmal eine Stadt

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Gastrezension von Stefanie


Eine Stadt wie ein Donut

Wer -wie ich – Detroit in den Zeiten der leeren Straßen und verbarrikadierten Häuser gesehen hat, kann gut ermessen, wie genau Thomas Reverdy in „Es war einmal eine Stadt“ den Verfall der Motor City beobachtet und beschrieben hat. Wie viele amerikanische Städte ist Detroit eine Stadt, die vom (Stadt-)Kern her „verfaulte“ und deren Leben sich nur noch in den Vorstädten abspielt. Wie bei einem Donut herrscht innere Leere, das Leben findet nur noch außen statt. 


Zum Inhalt: „Es war einmal eine Stadt“ spielt in mehereren Handlungssträngen, die erst spät zusammenfinden, wenn man das überhaupt sagen kann. Es gibt lediglich schwache Berührungspunkte. Da ist einmal der Franzose Eugène, der an einem neuen Fahrzeugmodell arbeiten soll, das eher Fantasieprojekt bleibt und der die Kellnerin Candice kennenlernt. Da ist der Polizist Brown, der in dieser Stadt kaum mehr eine Zukunft hat, aber dennoch bleibt. Und da ist Charlie, ein schwarzer Junge, der bei seiner Großmutter Georgia lebt und sich mit seinen Freunden einer Gang anschließt – ein gefährliches Unterfangen.

Die Figuren bleiben blass und eher distanziert. Bis auf Charlie und Georgia wirken sie wie Randfiguren in einem verlorenen Spiell Georgia, die Großmutter, ist die einzige Figur, die bei mir Emotionen wecken konnte. Aber dieser Roman lebt weniger von Emotionen, als von sachlichen Beschreibungen einer sterbenden Stadt. Selbst Zwischenmenschliches bleibt eher sachlich. Dabei ist die Erzählweise des Autors mit seinen analytischen und genauen Beobachtungen sowie seine oft staccatohafte Aufzählung einfach genial. Reverdy ist ein versierter Autor, dessen Schreibstil hier im Vordergrund steht, während der Inhalt, zumindest die Storyline, eher in den Hintergrund tritt. Das Portrait der Stadt selbt nimmt dafür einen großen Raum ein.

Bis zur Hälfte des Buches allerdings trottet das Geschehen eher so vor sich hin. Der Leser weiß nicht genau, was ihn erwartet. Bis dahin fällt es auch noch leicht, das Buch zwar zu genießen, aber immer wieder aus der Hand zu legen. Doch dann kommen Liebe und Verbrechen ins Spiel. Es wird richtig spannend, auch, wenn ich das gar nicht erwartete.

Fazit: Fast jeder glaubt heute, er könne Bücher schreiben, aber die qualitativ hochwertige Literatur muss man wirklich suchen. Mit „Es war einmal eine Stadt“ habe ich sie gefunden.

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (2. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827013453
  • ISBN-13: 978-3827013453
  • Originaltitel: Il était une ville
  • Verlagsgruppe:

Liebe Grüße,
Claudia